“Ich lasse mir garnichts sagen”
Ξ Januar 20th, 2009 | → 0 Comments | ∇ Mal was zum Nachdenken |
Keiner der heutzutage in Deutschland lebenden Menschen kann von sich behaupten, dass er nicht nach dem lebt was andere ihm sagen. Denn ohne es zu realisieren, glaubt jeder doch tagtäglich was man ihm erzählt. In der Zeitung erfährt man von einem Krieg in Isreal. Es hat ihn wohl so gut wie keiner selbst miterlebt oder sonst irgendetwas in echt gesehen und trotzdem ist es unumstritten. Und es sind ja nicht nur Nachrichten die uns berieseln, sondern schon unsere Klamotten, denn auch Punks, deren Lebensmotto es ja ist, nicht auf andere zu hören, tragen doch Sachen die ihnen in irgendeinerweise vorgemacht werden. Es ist ja nichts schlechtes, wie ich finde, man muss sich nur klar werden, dass man ohne, dass andere einem etwas erzählt haben, nicht mehr auskommt. Ein Einzellner ist so unbedeutend, dass er alleine garnicht alles mitbekommen könnte, was in der Welt geschieht, schon garnicht, was vor seinem Leben war.
Aber woher soll man nun wissen, was wahr ist und was nicht. Jeder müsste sich darauf verlassen, dass das, was die meisten Leute für richtig halten, auch richtig ist. Das bedeutet leider, dass es für den Durchschnittsmenschen und selbst Intellektuelle nicht möglich ist, eine Diskussion über viele Themen zu halten, wie zum Beispiel die Weltpolitik der USA, denn wer war denn schon persönlich bei allen Entscheidungen dabei. Es ist unmöglich zu wissen, was Spekulation, was Gerücht und was die Wahrheit ist. Auch in der ewigen Diskussion von Religion und Atheismus spiegelt dieses Problem sich wieder, da sicherlich von beiden Seiten Lügen verbreitet und Fakten einfach ignoriert werden.
Manipulation, gute als auch schlechte, ist ein Teil des Lebens und jeder ist ihr ausgeliefert, denn wer nicht auf andere hören würde, würde in dieser Gesellschaft einfach nicht existieren können.